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Aus meinem Herbstgarten

Mittwoch, 22. März 2017

Veilchen, kleiner Hinweis und Gewinnerin


Draußen explodiert die Natur geradezu! Gut, dass ich in den letzten zwei Wochen schon alles gedüngt habe, so konnte der Regen der letzten Tage die Nährstoffe schön in den Boden waschen und die Pflanzen damit versorgen.

Seit Jahren verbreiten sich meine Veilchen explosionsartig im Garten - was für eine Freude! Sie sehen aber auch zu hübsch aus, findet Ihr nicht?


Ich freue mich sehr, Euch heute die Gewinnerin meiner letzten Buchverlosung bekannt zu geben. Gewonnen hat die liebe Mareike mit folgendem Kommentar:


kann ich bitte bitte bitte bitte dieses Buch gewinnen?
wir haben einen Schrebergarten vor 7 Jahren übernommen, der noch immer den Stempel der Vorpächter trägt... :-( ich habe soooo viele Wünsche zum Verändern aber jedes Jahr scheitert es an finanziellen oder zeitlichen Mitteln... im Moment bin ich da echt nur noch am Verzweifeln... der Start in die Gartensaison läuft noch motiviert, dann wird es zuviel und ich bekomme nichts mehr gebacken und resigniere.. dabei hätte ich so gerne ein schönes Kleinod, in dem ich mit den Hunden und der Familie die schönen Tage auch mal genießen kann (aber da kommt mann/frau vor lauter Arbeit gar nicht dazu) - das Buch wäre auch eine tolle Motivationshilfe für meinen Mann...

LG Mareike aus dem Rhein-Main-Gebiet

Liebe Mareike, herzlichen Glückwunsch, da hat es ja genau die Richtige getroffen *lach*. Sende mir doch bitte rasch Deine Adresse unter mail-an-gartenbuddelei@gmx.de zu, dann kannst Du schon bald in dem tollen Buch blättern.


Am kommenden Wochenende gibt es übrigens gleich schon wieder ein schönes Buch rund um das Thema Schrebergärten zu gewinnen - dranbleiben lohnt sich also!

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Seit heute gibt es die aktuelle Ausgabe der Lea im Handel (#13) - einschließlich eines schönen Artikels über acht ganz unterschiedliche Frauen und ihre Blogs. Meiner ist auch dabei *freu*.

Lea


Genießt die Sonne und den Frühlingsanfang!

Montag, 13. März 2017

Die neue Schrebergarten-Kultur - Lust auf Laube - Eine Buchvorstellung mit Verlosung


Schon viele Jahre präsentiere ich Euch immer wieder die neusten Gartenbücher. Weil ich sie selber gerne ansehe und lese, weil ich Euch einen Einblick in die Neuerscheinungen geben möchte, weil ich Euch bei Eurer Kaufentscheidung unterstützen möchte und weil ich mich freue, wenn einer meiner LeserInnen das Verlosungsexemplar gewinnt *lach*.

Manchmal allerdings bin ich auch nicht so begeistert - das soll ja vorkommen. Dann versuche ich, Euch das Buch so vorzustellen, dass Ihr herauslesen könnt, an welchen Stellen es für mich hakt, was mir nicht so gut gefallen hat. Vor einigen Jahren allerdings bekam ich mal ein Buch, das war so schlecht, dass ich es nicht rezensieren konnte, ohne es total zu zerreißen. Damals ging es um ein Buch über Schrebergärten - eh ein Thema, mit dem ich persönlich noch nie so wirklich in Kontakt gekommen war. Natürlich habe ich mir schon mal die Kleingartenkolonie bei uns im Ort angesehen und muss sagen, dort sind wunderschöne, liebevoll gepflegte Gärten versammelt, denen man die begeisterte Hobbygärtnerhand anmerkt. Umso entsetzter war ich aber damals, als ich jenes Buch in Händen hielt und man mir wirklich grauenvolle Fotos anbot, die all jene hintersten Ecken von Schrebergärten zeigten, die wir alle lieber nicht sehen wollen. Und das auch noch aus verschiedenen Ländern - die Kosten für all diese Nachforschungen mochte ich mir gar nicht vorstellen. Von abgeblätterten Gartenzwergen, hässlichen Kompostern und vorbeirasenden Zügen war alles vertreten.

Damals habe ich mich das erste (und bislang letzte) Mal geweigert, ein Buch vorzustellen. Warum ich Euch das alles erzähle? Weil ich vor gut zwei Wochen die Anfrage vom DVA-Verlag bekam, ob ich vielleicht Lust hätte, Euch das Buch "Die neue Schrebergarten-Kultur - Lust auf Laube" von Caroline Lahusen und Sylvia Doria vorzustellen. Einen kurzen Moment lang spürte ich einen kleinen Widerwillen, dann aber überwog meine Neugierde, sprach mich doch schon das Cover sehr an.


Als ich dann einige Tage später das Buch in Händen hielt und es kurz durchblätterte, war mein erster - verwöhnter, ich gebe es ja zu - Gedanke: Wie schade, die tollen Fotos kommen gar nicht so optimal farblich rüber, weil das Buch auf einem groben Papier gedruckt ist. Da kam es wieder durch, mein Faible für großformatige, farbintensive Gartenfotos *lach*.



Und dann setzte ich mich hin und fing an zu lesen. Tja, und was dann geschah, kann man eigentlich fast nicht beschreiben. Selten hat mich ein Buch so fasziniert, wie dieses hier. Schon nach wenigen Seiten konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.


Und wisst Ihr auch, warum ich so fasziniert war? Weil mir bislang nicht klar war, was für außergewöhnliche Menschen sich da in den Schrebergartenkolonien tummeln. Dieses Buch gibt einen Einblick in 20  Gärten aus verschiedenen deutschen Großstädten. Es zeigt keine durchdesignten Megagärten, sondern die wirklichen Laubenpieper, die mit Herz, Verstand und viel Liebe ihr Glück im Grünen gesucht und gefunden haben. In diesem Buch geht es in erster Linie um die Menschen hinter den Gärten und erst in zweiter Linie um die Gärten an sich. Und die Geschichten, die hinter diesen Gärten und ihren Besitzern stehen, die machen sprachlos und lassen einen staunend zurück.



Wie multikulti wir in Deutschland inzwischen sind, beweist dieses Buch auf ganz besonders einfühlsame Art und Weise. Denn die soziale Zusammensetzung des früher einmal kleinbürgerlichen Milieus ändert sich: Nicht mehr vorwiegend Arbeiter und Handwerker, sondern vor allem Akademiker bewerben sich heute um die begehrten Lauben, egal welcher Herkunft und welcher sexuellen Vorlieben. Und so entsteht im Laufe der Jahre eine interessante Mischung aus Alteingesessenen, die schon 50 Jahre und länger ihr Stück Grün bewirtschaften, und den jungen "Wilden", die neben ihrem aktiven Großstadtleben eben auch noch die Ruhe und Stille im Grünen suchen und mit ihren Familien am Wochenende das kleine Glück genießen wollen.


Es sind faszinierende Geschichten, die die beiden Autorinnen da so feinfühlig erzählen, dass man kaum aufhören kann zu lesen und jede neue Geschichte einen staunen lässt, wie unterschiedlich die Ideen und Ansprüche eines jeden einzelnen Datschen-Besitzers ist.



Und erst die Lauben! Ihr glaubt ja gar nicht, was für vielfältige Dekorationsmöglichkeiten es gibt, sich in dieser recht kleinen Hütte auszutoben. Da gibt es den Vintage-Style, den Modern-Style und den skandinavischen, lichtdurchfluteten Style, die Künstlerbude, die einfache Laube und viele mehr.
Also, mein Fazit über dieses Buch? Kaufen - hier habt Ihr alles zusammen: Tolle Lebensgeschichten, wunderbare Gartenideen, Tipps und Inspirationen und die Erkenntnis, dass sich nirgends sonst alte und junge Menschen mit völlig verschiedenen Lebensgeschichten so selbstverständlich über den Gartenzaun hinweg unterhalten.


Und jetzt freue ich mich natürlich besonders, dass ich auch heute ein Exemplar dieses Buches unter meinen Lesern und Leserinnen verlosen darf. Hinterlasst mir dafür einfach bis einschließlich zum 20.03.2017 einen Kommentar unter diesem Post und schon seid Ihr bei der Verlosung dabei.


Die anonymen Teilnehmer bitte ich, wenigstens einen Namen, Ort oder eine Email-Adresse anzugeben, damit ich Euch auseinander halten kann. Und nun heißt es: Hinein in den Lostopf! Viel Glück!

Sonntag, 12. März 2017

Sonnenschein pur....


... mehr muss ich doch zu diesem grandiosen Wochenende wohl nicht sagen, oder?

Herrlichstes Frühlings-Sonnen-Wetter lockte vor die Tür und in den Garten. Da habt Ihr sicher Verständnis, dass es hier heute nur für eine kurze Stipp-Visite reicht, um Euch schnell etwas zu zeigen. Und zwar ganz in eigener Sache *lach*.


Die neue "GartenFlora" ist da und schon das Titelbild lässt unsere durch den Winter ausgehungerten Gärtnerherzen höherschlagen, oder? Warum ich Euch die Zeitung zeige? Na, weil Ihr nicht nur wieder wunderschöne Tipps und Inspirationen daraus ziehen könnt, sondern diesmal sogar mal was von mir lesen dürft *freu*.


Auf zwei Seiten durfte ich von meinem Knotengarten berichten - auch nach neun Jahren Bloggerei immer noch eine große Freude, seinen eigenen Garten (oder zumindest Teile davon) in einer so großen Gartenzeitung zeigen zu dürfen.


Wem also noch der passende Lesestoff für kuschelige Abende fehlt...

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Sonntagabend!

Donnerstag, 9. März 2017

Duftwolken...



Obwohl es bei uns seit Tagen schüttet wie aus Kübeln, unternehme ich jeden Tag wenigstens eine kurze Tour durch meinen Garten. Ich muss einfach sehen, wo sich schon wieder was getan hat. Hier schauen die Tulpen schon keck hervor, dort sehe ich schon die ersten Blütenansätze der Narzissen und ein Stück weiter macht sich meine wunderschöne Clematis "Arctic Queen" bereits kraftvoll auf den Weg.


Und während ich so mit offenen Augen durch den Garten streife, weht mir plötzlich ein ganz zarter, lieblicher Duft entgegen!


Einige Schritte weiter wird der Duft immer intensiver und ich weiß plötzlich auch, woher diese unglaubliche Duftwolke kommt - von meinem Winterschneeball!


Über und über hat er sich in diesem Jahr mit zarten rosa Blütenständen geschmückt, die einen sooo unglaublichen Duft verströmen, dass es einem echt die Sprache verschlagen kann. Ihr müsst unbedingt mal ein kleines Zweiglein dieses Strauchs ins Haus holen und in eine Vase stellen!



Schon eine einzelne Blüte wird Euer ganzes Wohnzimmer in ein Dufterlebnis verwandeln - versprochen!

Hinter den Kulissen bin ich übrigens derzeit nicht untätig - wo denkt Ihr hin? Ich lese gerade mehrere tolle neue Gartenbücher für Euch, die es schon ganz bald hier bei mir zu entdecken - und natürlich auch zu gewinnen - geben wird. Es bleibt also spannend. Und wer mag, kann ja mal zwischendurch einen Blick auf meinen  Instagram-Account werfen, hier zeige ich Euch auch von Zeit zu Zeit mal Dinge, die ich interessant finde...